Jeder hat eins, jeder liebt seins: Die Rede ist von Smartphones, die seit ihrer Einführung regelrecht einen weltweiten Boom ausgelöst haben. Doch der Spaß an den kleinen Hightech-Riesen kann schnell getrübt werden, wenn der dazu gewählte Tarif für mobiles Internet zu teuer ist.
Zwei Grundtypen: der Vertragstarif und die Prepaid-Alternative
Im Wesentlichen werden zwei Arten von Tarifen unterschieden. Auf der einen Seite stehen die klassischen Vertragstarife, die gegen einen monatlichen Grundpreis die nicht nur Sprachminuten, sondern auch Datenmengen für mobiles Internet bereitstellen. Je nach gewähltem Tarif sind in den monatlichen Grundpreisen bereits sämtliche Kosten für telefonierte Minuten und verbrauchte Datenmengen mit einbegriffen. Verträge, die mit dem monatlichen Grundpreis sämtliche Kosten pauschal abdecken, sind selbstredend um Einiges teurer als solche, wo jede Internetnutzung gesondert abgerechnet wird. Zum Vergleich bietet sich die Alternative der sich inzwischen etablierten Prepaid-Tarife an. Hier werden keine monatlichen Grundgebühren erhoben; es wird nur das bezahlt, was auch tatsächlich genutzt wird.
Welche Art empfiehlt sich für wen?
Die Entwicklung der Smartphones und der damit verbundene Wunsch nach mobilem Internet sind an den Prepaid-Betreibern nicht spurlos vorbeigegangen. Neben der eigentlichen Philosophie, dass jede Nutzung einzeln abgerechnet wird, bieten Prepaid-Tarife inzwischen auch sogenannte Flats an. Wer beispielsweise auf sein mobiles Internet nicht verzichten kann, aber aufgrund der hohen Nutzung hohe Rechnungen befürchtet, kann zu seinem Prepaid-Tarif zusätzlich eine Daten-Flat buchen. Dies bietet sich auch an, wenn Sie Navi-Software verwenden, die große Datenmengen durch Bilder usw. laden. Gegen einen monatlichen Aufpreis kann er dann unbegrenzt surfen, ohne Mehrkosten zu befürchten. Der große Unterschied zu Vertragstarifen ist, dass man hier immer noch große Freiheiten genießt, indem man die Flats monatlich kündigen kann oder sie gegen andere Flats, wie beispielsweise Sprachflats, austauschen kann.
Wer gewinnt?
Aufgrund des breiten Angebotes an Tarifen empfiehlt sich der Vergleich zwischen den unterschiedlichen Angeboten zu Vertrags- und Prepaid-Tarifen. Unterm Strich entscheiden Prepaidtarife den Vergleich für sich, da ihren Vorteil der Flexibilität kein Vertragsanbieter anbieten kann. So ist man an keine Mindestvertragslaufzeiten gebunden und muss keine Grundgebühren zahlen, wenn sein Handy mal nicht benutzt. Der große Nachteil von Prepaidtarifen ist aber, dass sie für gewöhnlich ohne Smartphone angeboten werden und nicht mal der Preis für ein Gerät subventioniert wird, wie es bei Vertragstarifen sonst üblich ist.
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